Tag der Ausbildung 2017

Am 29.09.2017 wird der diesjährige Tag der Ausbildung stattfinden.

Wir bieten euch an dem Tag die Möglichkeit, einen Einblick in unser Unternehmen und die Ausbildungsberufe zu erhalten.
Außerdem könnt ihr euch direkt mit den Auszubildenden der verschiedenen Lehrjahre und den Ausbildern unterhalten,
um euch ein vertieftes Bild zu verschaffen.

Der Tag der Ausbildung wird alleine durch uns Azubis auf die Beine gestellt. Hierfür sind wir in verschiedene
Arbeitspakete eingeteilt:

Paket 1 kümmert sich um die Kommunikation nach Außen und Innen, d.h. sie machen Werbung und versuchen ein
größtmögliches Publikum zu erreichen.

Paket 2 kümmert sich um das Wohlbefinden der Gäste.

Paket 3 erstellt eine Präsentation, sowie ein Video, um euch das Unternehmen vorzustellen.

Paket 4 organisiert die „Firma in der Firma“, Informationsstände über die Berufe und verschiedene Workshops, an den
ihr teilnehmen könnt.

Wir freuen uns euch am 29.09.2017 ab 14.30 Uhr bei uns begrüßen zu dürfen!

(Anmeldung bitte bis zum 24.09.2017 per E-Mail an: bewerbung@kohlpharma.com)

P.S.: Bringt eure Bewerbung mit, denn ihr habt die Möglichkeit für einen Bewerbungscheck!

Praktikum Fachoberschule im Bereich „Technische Informatik“

Mein Name ist Daniel und ich absolviere hier bei der kohlpharma GmbH mein Fachoberschulpraktikum
im Bereich „Technische Informatik“.

Die Bereiche EDV, Metalltechnik, Elektrotechnik und Wirtschaft sind Teil meines 48-wöchigen Praktikums.

In den ersten vier Wochen, den Einführungswochen, hatten wir die erforderlichen Unterweisungen, zum Beispiel
eine Sicherheitsschulung, zwei EDV-Kurse (Office, Windows, …) und eine Einweisung zum Thema
„Brandschutz im Betrieb“. Danach erhielten wir einen Einblick in die Abteilung Kennzeichnung.
Des Weiteren lernten sich die Azubis und Praktikanten durch gemeinsames Arbeiten an kleineren
Projekten besser kennen.

Nach den Einführungswochen ging es in die Lehrwerkstatt. Hier absolvierte ich den Themenbereich Elektrotechnik.
Ich lernte das Ohmsche Gesetz, baute einen Stromkreis und lernte Löten. Anschließend folgte der vierwöchige Metall-Teil.
Dort erfuhr ich, wie man feilt, sägt, bohrt und Gewinde schneidet.

Den größten Teil meines Praktikums deckt jedoch der Bereich der EDV ab. In verschiedenen Projekten erarbeite ich mir
Wissen im Bereich Windows-Betriebssysteme, Druckserver und Drucker, Raspberry-Pi und Programmierung. Zu den
Projekten kommen noch die täglichen Aufgaben des Supportes hinzu. Zusammen mit den Mitarbeitern der EDV arbeite
ich mich in verschiedene Programme und Tools ein, wie zum Beispiel Softwareverteilung, Inventarisierung sowie HelpDesk.

Mithilfe der Softwareverteilung ist es möglich, ganze Betriebssysteme oder einzelne Programme auf den Computern
zu installieren. In den letzten Tagen lernte ich im Inventarsystem, wie Geräte mit den wichtigsten Informationen
(Benutzer, Standort, Lieferant, Preis, Restwert, …) festgehalten werden. So kann man leicht feststellen, wie hoch
die Kosten der EDV-Komponenten in den verschiedenen Abteilungen sind.

Probleme und Anforderungen aller Mittarbeiter in unserem Betrieb, die im Zusammenhang mit der IT bestehen, werden
im Programm HelpDesk festgehalten. Dies dient zur Fehleranalyse, Problemlösung und erleichtert die Teamarbeit.

Durch das angenehme Arbeitsklima zwischen den Mitarbeitern und Azubis fühlt man sich hier in der Firma sehr wohl. Die
Ausbilder und Ausbildungsbeauftragten stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. Trotzdem wird das selbständige
Arbeiten gefördert.

Ein Tag im Leben eines Auszubildenden für Fachinformatiker

Mit diesem Programm steuert man einen Roboter durch ein Labyrinth

Mit diesem Programm steuert man einen Roboter durch ein Labyrinth

Das BIOS lädt, der Lüfter fängt an zu summen, ein Bildschirm leuchtet auf. So beginnt der Morgen hier bei uns im Azubi Büro. Meist bekommen
wir von unserem Ausbilder eine Aufgabe, die wir innerhalb der nächsten Tage bearbeiten und lösen sollen, um die Programmiersprache C
besser kennen zu lernen.
Bei jeglichen Fragen steht dieser uns natürlich mit Rat und Tat zur Seite.

Die meisten von Euch denken bestimmt unser Beruf wäre eintönig und bestünde nur aus Programmieren, allerdings stimmt das so nicht.
Zu Beginn einer neuen Aufgabe wird als Erstes ein Konzept ausgearbeitet, um mögliche Bugs schon vorher zu vermeiden. Dabei sieht man in
den seltensten Fällen alle Bugs, aber immerhin schon mal einige. Auch die darauffolgende Umsetzung wird mit einem Konzept
deutlich erleichtert.
Beim Programmieren selbst kann es allerdings auch zu Schwierigkeiten kommen und man muss eventuell das Konzept
überdenken oder erweitern.
Nachdem das Programm „fertig“ ist sollte man es noch ausgiebig testen, um sicher zu gehen, dass nicht weitere Bugs oder Ausnahmefälle zu
Fehlern führen könnten. Hier können nämlich schon kleine Fehler zu mehr oder weniger großen Katastrophen führen (:D). Diese Fehler zu finden
gestaltet sich dann als besonders kniffelig, da sie sich meist gut tarnen. Wenn das Programm dann schließlich fehlerfrei ist überlegt man sich
noch selbst weitere Funktionen, um das Programm zu erweitern und zu verbessern

Wenn man zufrieden mit seiner Arbeit ist gibt man diese bei dem Ausbilder ab, der dann weitere Verbesserungsvorschläge gibt oder andere
Möglichkeiten der Umsetzung aufzeigt. Wer denkt, dass wir uns danach langweilen würden, liegt falsch, denn es gibt natürlich eine neue
Aufgabe, die neue Schwierigkeiten mit sich bringt.

David und Julian, Fachinformatiker Anwendungsentwicklung